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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Stand: 11/2011
und Verbraucherinformationen im Rahmen von
Kaufverträgen, die über den Anbieter LSF-PV E.U.R.L. - im Folgenden „Anbieter“ -
und dem Kunden - im Folgenden „Kunde“ - geschlossen werden.
§ 1 Geltungsbereich und allgemeine Hinweise
(1) Vorbehaltlich individueller Absprachen und Vereinbarungen, die Vorrang
vor diesen AGB haben, gelten für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter
und dem Kunden ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen
in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Entgegenstehende
Geschäftsbedingungen des Bestellers finden ausdrücklich keine Anwendung, es sei
denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(2) Der Kunde ist Verbraucher, soweit der Zweck der georderten Lieferungen
und Leistungen nicht seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit
zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unternehmer jede natürliche oder
juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss
des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen
Tätigkeit handelt.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Sämtliche Angebote auf der Homepage des Anbieters www.firma.lsf.eu
stellen lediglich eine unverbindliche Einladung an den Kunden dar, uns ein
entsprechendes Kaufangebot zu unterbreiten. Sobald der Anbieter die Bestellung
des Kunden erhalten hat, erhält der Kunde zunächst eine Bestätigung über den
seiner Bestellung beim Anbieter, in der Regel per E-Mail (Bestellbestätigung).
Dies stellt noch nicht die Annahme der Bestellung dar. Nach Eingang seiner
Bestellung wird der Anbieter diese kurzfristig prüfen und dem Kunden innerhalb
von 2 Werktagen mitteilen, ob er die Bestellung annimmt (Auftragsbestätigung).
Kein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde nicht innerhalb von 2 Werktagen eine
Auftragsbestätigung erhält. Der Bestellvorgang auf der Homepage des Anbieters
funktioniert wie folgt:
(2) Der Kunde kann aus dem Sortiment des Anbieters eine entsprechende
Leistung oder Produkt über das Bestellformular direkt bestellen. Es kann pro
Bestellformular nur eine Leistung oder Produkt bestellt werden. Die Homepage
stellt keinen Internetshop dar und soll auch nicht als solcher verstanden
werden. Über den Button „kostenpflichtig bestellen“ gibt er einen verbindlichen
Antrag zum Kauf der Leistung oder Produktes ab. Vor Abschicken der Bestellung
kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen.
(3) Der Anbieter schickt daraufhin dem Kunden eine automatische
Empfangsbestätigung per E-Mail zu, in welcher die Bestellung des Kunden nochmals
aufgeführt wird und die der Kunde über die Funktion „Drucken“ ausdrucken kann.
Die automatische Empfangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung
des Kunden beim Anbieter eingegangen ist und stellt keine Annahme des Antrags
dar. Der
Vertrag kommt erst durch die Abgabe der Annahmeerklärung durch den Anbieter
zustande, die mit einer gesonderten E-Mail versandt wird.
§ 3 Vertragsgegenstand, Beschaffenheit, Lieferung, Warenverfügbarkeit
(1) Vertragsgegenstand sind die im Rahmen der Bestellung vom Kunden spezifizierten
und der Bestell- und/oder Auftragsbestätigung genannten Waren und
Dienstleistungen zu den genannten Endpreisen. Fehler und Irrtümer dort sind
vorbehalten, insb. was die Warenverfügbarkeit betrifft.
(2) Die Beschaffenheit der bestellten Leistungen oder Produkte Beschreibungen
auf der Homepage. Abbildungen auf der Internetseite geben die Produkte u.U. nur
ungenau wieder; insb. Farben können aus technischen Gründen erheblich abweichen.
Bilder dienen lediglich als Anschauungsmaterial und können vom Produkt
abweichen. Technische Daten, Gewichts-, Maß und Leistungsbeschreibung sind so
präzise wie möglich angegeben, können aber die üblichen Abweichungen aufweisen.
Die hier beschriebenen Eigenschaften stellen keine Mängel der vom Anbieter
gelieferten Produkte dar.
(3) Sind zum Zeitpunkt der Bestellung des Kunden keine Exemplare des von ihm
ausgewählten Produkts verfügbar, so teilt der Anbieter dem Kunden dies in der
Auftragsbestätigung mit. Ist das Produkt dauerhaft nicht lieferbar, sieht der
Anbieter von einer Annahmeerklärung ab. Ein Vertrag kommt in diesem Fall nicht
zustande.
(4) Ist das vom Kunden in der Bestellung bezeichnete Produkt nur
vorübergehend nicht verfügbar, teilt der Anbieter dem Kunden dies ebenfalls
unverzüglich in der Auftragsbestätigung mit. Bei einer Lieferungsverzögerung von
mehr als zwei Wochen hat der Kunde das Recht, vom Vertrag zurückzutreten. Im
Übrigen ist in diesem Fall auch der Anbieter berechtigt, sich vom Vertrag zu
lösen. Hierbei wird er eventuell bereits geleistete Zahlungen des Kunden
unverzüglich erstatten.
§ 4 Eigentumsvorbehalt
Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die gelieferten Waren im Eigentum
des Anbieters.
§ 5 Lieferung, Preise, Versandkosten
(1) Die Lieferung (Auslieferung an das Versandunternehmen) erfolgt
ausschließlich per Nachnahme.
(2) Alle Preise, die auf der Website des Anbieters angegeben sind, verstehen
sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer.
(3) Die entsprechenden Versandkosten werden dem Kunden im Bestellformular
angegeben und sind vom Kunden zu tragen.
(4) Der Versand der Ware erfolgt per Postversand.
§ 6 Zahlungsmodalitäten, Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
(1) Der Kunde kann die Zahlung nur per Nachnahme vornehmen.
§ 7 Sachmängelgewährleistung, Garantie
(1) Der Anbieter haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden
gesetzlichen Vorschriften,
insbesondere §§ 434 ff BGB. Eine Garantie besteht bei den vom Anbieter
gelieferten Waren nur, wenn diese ausdrücklich in der Auftragsbestätigung zu dem
jeweiligen Artikel abgegeben wurde.
§ 8 Haftung
(1) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon
ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des
Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher
Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die
auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters,
seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten im Sinne des Absatzes 1
haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn
dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um
Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers
oder der Gesundheit.
(3) Wesentliche Vertragspflichten im Sinne des Absatzes 1 sind die Haftung für
die Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des
Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde
regelmäßig vertrauen darf.
(4) Die Einschränkungen der Abs 1 und 2 gelten auch zugunsten der
gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche
direkt gegen diese geltend gemacht werden.
(5) Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.
§ 9 Widerrufsrecht des Verbrauchers
(1) Ist der Kunde Verbraucher und hat er mit dem Anbieter einen Vertrag unter
ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln, insbesondere per
Telefon, E-Mail oder Fax, oder über die Internetseite des Anbieters geschlossen,
so hat er das nachfolgend beschriebene Widerrufsrecht.
Kein Widerrufsrecht besteht ausnahmsweise
• wenn der Kunde die beim Anbieter gekauften Produkte zum Zwecke seiner
gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit erworben hat (in diesem
Fall ist der Kunde kein Verbraucher)
• bei Produkten, die nach den Spezifikationen des Kunden individuell für ihn
angefertigt oder eindeutig auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten
wurden (Sonderanfertigungen),
• bei schnell verderblichen Produkten und bei Produkten, deren Verfalldatum
überschritten wurde,
• bei versiegelten Datenträgern mit Audio- und Videoaufzeichnungen oder mit
Software, wenn der Datenträger vom Kunden entsiegelt wurde,
• bei Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten.
§ 10 Hinweise zur Datenverarbeitung
(1) Der Anbieter erhebt im Rahmen der Abwicklung von Verträgen Daten des
Kunden. Er beachtet dabei die gesetzlichen Bestimmungen. Ohne Einwilligung des
Kunden wird der Anbieter Bestands- und Nutzungsdaten des Kunden nur erheben,
verarbeiten oder nutzen, soweit dies für die Abwicklung des
Vertragsverhältnisses und für die Inanspruchnahme und Abrechnung von
Telediensten erforderlich ist.
(2) Ohne die Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Daten des Kunden nicht
für Zwecke der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung nutzen.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der
Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.
(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des
öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt,
ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem
Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.
(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in
seinen übrigen Teilen verbindlich.
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